Jusos Südstadt-Bult setzen Zeichen gegen das Vergessen

Gereinigte Stolpersteine, die an die Familie Jacobs-Bloch erinnern
 

Die Jusos Südstadt-Bult haben durch das Reinigen der eingelassenen Stolpersteine in der Simrockstraße und in der Stüvestraße ein kleines Zeichen gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus gesetzt. Bei den Stolpersteinen handelt es sich um in den Fußweg eingelassene Messingsteine des Künstlers Gunter Demnig, die vor dem letzten freiwilligen Wohnsitz an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

 

Da die Stolpersteine im Laufe der Zeit matt und damit leicht übersehen werden, reinigen wir diese in regelmäßigen Abständen, um sie wieder „sichtbar“ zu machen und die Erinnerung wach zu halten. Dieses Mal haben wir die Stolpersteine gereinigt, die an das Ehepaar Landsberg sowie an die Familie Jacobs-Bloch erinnern. Diese wurden im Dezember 1941 nach Riga deportiert und starben in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern der verbrecherischen Nationalsozialisten.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ (zitiert aus dem Talmud), deswegen ist es wichtig solch kleine Zeichen der Erinnerung zu setzen. Nie wieder Faschismus, nie wieder Rassismus! Dafür setzen auch wir Jusos uns ein.

Gereinigte Stolpersteine, die an die Familie Jacobs-Bloch erinnern
Mitglieder der Jusos Südstadt-Bult bei Reinigen der Stolpersteine
Gereinigte Stolpersteine, die an das Ehepaar Landsberg erinnern