Arbeitsschwerpunkte

Südstadt und Bult, liebe Bürgerinnen und Bürger, gehören zu den beliebtesten Stadtteilen in Hannover. Ihre Vielfalt, Lebendigkeit, starke Nachbarschaften, Nahversorgung und gute Infrastruktur sowie die zentrale Lage mit Naherholungsmöglichkeiten sind in vielen Jahren zu unserem Markenzeichen geworden. Mehr noch: Nach einer aktuellen Studie des Handelsblattes gehört die Südstadt zu den zehn Trendvierteln in deutschen Großstädten! Als stärkste politischer Kraft im Stadtbezirk ist es unser Anspruch, gemeinsam mit Ihnen dazu beizutragen, dass Südstadt und Bult noch l(i)ebenswerter werden!

Familienfreundliche Nachbarschaften und Ausbau der Kinderbetreuung
Wer über den Wochenmarkt schlendert oder an den Stadtteil- und Spielplätzen vorbeigeht, stellt fest: immer mehr junge Menschen zieht es mit ihren Familien in unseren Stadtbezirk. Familienfreundlichkeit wird bei uns groß geschrieben. Hier gibt es vielfältige Angebote für Familien. Zahlreiche Schulen, Kindertagesstätten und Horte, attraktive Spielplätze, einladende öffentliche Plätze, hervorragende Einkaufsmöglichkeiten und Natur pur in unmittelbarer Nähe. Wenn die Südstadt ein Paradies für berufstätige Mütter und Väter sein will, wie es kürzlich eine überregionale Zeitung schrieb, ist die Einrichtung weiterer Krippen- und Kindergartenplätze zur Erfüllung des Rechtsanspruchs unerlässlich. Bis unsere vier Grundschulen den Ganztagsbetrieb eingeführt haben, ist es unumgänglich, weitere Hortplätze einzurichten. Kinder und Jugendliche benötigen Treff- und Erlebnispunkte. Neben dem Kleinen Jugendtreff werden wir insbesondere den Spielpark Tiefenriede konzeptionell und baulich aufwerten. Vorhandene Spielplätze und weitere Schulhöfe sollen mit Kinderbeteiligung bedarfsgerecht umgestaltet werden.

Lebendige Schulen
Die Südstadt ist der Schulstandort in Hannover. Über 30 Mio. Euro sind allein in den vergangenen Jahren in die Sanierung und die bauliche Erweiterung südstädter Schulen geflossen. Neben der vorhandenen Vielfalt an Bildungs- und Schulangeboten setzen wir auf den Ausbau des Ganztagsbetriebs insbesondere bei den vier Grundschulen. Wenn die Eltern es wünschen und die schwarz-gelbe Landesregierung ihre Blockadehaltung aufgibt, fordern wir die zügige Einrichtung einer IGS im Stadtbezirk Südstadt-Bult.

Vielseitiger Sportstandort, Freizeit und Naherholung
Der Stadtbezirk Südstadt-Bult ist einer der bedeutendsten Sportstandorte in Hannover. Zahlreiche Vereine und Initiativen sorgen für ein vielfältiges Sportangebot. Wir wollen den städtischen Sportentwicklungsplan auf der lokalen Ebene mit Leben erfüllen und mit eigenen Initiativen weiterentwickeln. Dem Erhalt und Ausbau der Sportflächen gilt dabei unser besonderes Augenmerk. Der Sportplatz am Robert-Koch-Platz muss für den Sportbetrieb erhalten bleiben. Weitere Laufstrecken und Freizeitsportangebote sollen ausgewiesen werden. Ebenso werden wir dafür sorgen, dass die Sporthallen-kapazitäten bedarfsgerecht erhalten und ausgebaut werden. Deshalb setzt sich die SPD für den Bau einer neuen Drei-Feld-Halle, zum Beispiel in Nähe der Wilhelm-Raabe-Schule, ein.

Mit Eilenriede, Alter Bult und Maschsee verfügen Südstadt und Bult über beliebte Naherholungsgebiete, die das innenstadtnahe Erleben von Wasser, Wald und Natur ermöglichen. Wir werden diese Flächen auch weiterhin vor den Interessen luxuriöser Wohnbebauung schützen.

Generationengerechtigkeit
Zu einem aktiven Stadtbezirk gehören auch aktive Seniorinnen und Senioren. Der Altersdurchschnitt des Stadtbezirkes sinkt zwar, generationenübergreifende Angebote sind dennoch unverzichtbar für eine lebendige Nachbarschaft. Die SPD setzt sich zum Beispiel dafür ein, das Margot-Engelke-Zentrum mit seinen zahlreichen Angeboten für alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirkes stärker zu öffnen. Viele Wohnhäuser in der Südstadt werden zurzeit energetisch modernisiert und saniert. Zusätzlich gilt es, barrierefreien Wohnraum und bedarfsgerechte Wohnungszuschnitte gegebenenfalls durch Umbau zu schaffen. Das hilft älteren Menschen ebenso wie jüngeren Generationen.

Mobilität für alle
Verkehrsplanung muss die Bedürfnisse von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen befriedigen. Den Parkplatz vor der Haustür für alle können wir in einem so dicht besiedelten Stadtteil wie der Südstadt nicht gewährleisten. Aber immerhin ist es uns gelungen, durch intelligente und kreative Umgestaltungen in den vergangenen fünf Jahren mehr als 200 Parkmöglichkeiten in der Südstadt neu zu schaffen. Wir werden auch weiterhin für Lösungen streiten, die die Parkraumnot lindern. Wir werden die Beseitigung von Winterschäden und schadhafter Fahrbahnen vorantreiben. Die Sallstraße wollen wir im nördlichen Teil zu einer Flanierzone mit Alleecharakter aufwerten. Wegen der zentralen Lage gilt es Radwege, Fahrradstraßen und -aufstellflächen an Straßenkreuzungen und Velorouten auszubauen. Die Barrierefreiheit der Fußwege und Straßenüberquerungen wollen wir weiter verbessern. Sicherheit im Straßenverkehr ist uns wichtig. Zur Vermeidung von Unfällen setzen wir auf verstärkte Verkehrserziehung in Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen sowie Umgestaltungen im Straßenraum.
Der Öffentliche Personennahverkehr ist in unserem Stadtbezirk sehr gut ausgebaut. Deshalb sprechen wir uns klar für den Erhalt der kundenfreundlichen Buslinie 121 mit umweltfreundlicher Antriebstechnik (Hybridbusse) und gegen eine oberirdische Straßenbahn in der Sallstraße aus.

Wirtschaft fördern
Die Wirtschaft im Stadtbezirk ist geprägt von den zahlreichen kleinen und inhabergeführten Betrieben. Sie sind ein Südstädter Markenzeichen und stärken Nahversorgung, Handwerk und Nachbarschaft gleichermaßen. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Südstadt, der mittlerweile mitgliederreichsten lokalen Standortgemeinschaft Hannovers, stimmen wir uns bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Stadtbezirkes ab. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung des Südbahnhofes. Dass die Bebauung dort jetzt beginnt, wäre ohne die enge Abstimmung zwischen Politik und Wirtschaftsforum nicht möglich gewesen.

Vitaler Kulturstandort

Die Lebendigkeit von Stadtteilen misst sich auch an ihren kulturellen Angeboten. So haben wir uns für die Erweiterung des Sprengelmuseums und auch die Sanierung des Alten Magazins als Spielstätte für die freie Theaterszene ausgesprochen. Dass Kultur auch gelungene Integration und Bildungsleistung sein kann, zeigen die Leselernhelfer von Mentor e.V. in besonderer Weise. Wir wollen auch in den nächsten fünf Jahren die vielen privaten Kultur-Initiativen im Stadtbezirk Südstadt-Bult fördern. Das Kulturzentrum rund um das Kulturbüro Südstadt wollen wir weiter ausbauen und die Vernetzung aller Kulturschaffenden fördern.

Stadtteilentwicklung
Südstadt und Bult müssen auch in Zukunft die Herausforderungen städtebaulicher Umbrüche meistern. Dazu gehört die Entwicklung des nördlichen Areals des Südbahnhofes (Gewerbe) aber auch die Zukunft der ehemaligen Pädagogischen Hochschule an der Bismarckstraße (Umbau zu einem attraktiven Wohnquartier). Wir werden uns auch intensiv um die potenziellen Bürostandorte links und rechts der Hans-Böckler-Allee an der Pferdeturmkreuzung kümmern. Sie sind das östliche Eingangstor in unseren Stadtbezirk. Das Schlachthofgelände haben wir als Kleingewerbestandort gesichert. Für die mögliche Nachnutzung der Tierärztlichen Hochschule am Braunschweiger Platz fordern wir einen städtebaulichen Ideenwettbewerb.

Ihre Meinung ist gefragt!
In der SPD ist es gute Tradition, Politik mit den Bürgerinnen und Bürgern zu machen. Bei allen für den Stadtbezirk wichtigen Entwicklungen binden wir die Beteiligten in die Entscheidungsprozesse ein. Die Umgestaltung des nördlichen Stephansplatzes ist ein gelungenes Beispiel dafür. Anwohnerinnen und Anwohner, betroffene Geschäftsleute, Marktbeschicker und Taxiunternehmen entwickelten gemeinsam mit Politik und Stadtplanung das sehenswerte Projekt. Die Einrichtung des Integrationsbeirates und des lokalen Präventionsrates zur Vermeidung von Rechtsextremismus und Kriminalität waren und sind Forderungen der SPD.
Im Rahmen des stadtweiten Projekts „Kiez 2025“ wollen wir Sie, liebe Nachbarinnen und Nachbarn, in der kommenden Wahlperiode einbeziehen, wenn es darum geht, wie sich unser Stadtbezirk weiter entwickeln kann, zum Beispiel mit einer jährlichen Stadtteilkonferenz. 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner leben sehr gerne in der Südstadt und auf der Bult. Zusammen mit Ihnen werden wir dafür sorgen, dass das auch so bleibt.