Vatis Beste und Muttis Liebling – eine Besichtigung der Privatbrauerei Herrenhausen.

 

Die Einhaltung eines Termins im Juli, im Februar gebucht, erweist sich als schwierig in der Umsetzung, wenn der Ortsverein zwischenzeitlich nicht nur über einen Träger der Schützen-Ratskette verfügt, sondern auch noch ein wichtiges Länderspiel dazwischen grätscht. So geriet der diesjährige Helferausflug zur Brauerei Herrenhausen am 04. Juli unfreiwillig zum „Vorglühen“ vor Schützenfest- und Fußballfreuden. Vorab: alle Anschluß-Termine wurden locker geschafft!

 

Die Führung begann mit einer kurzen Einweisung in die Geschichte des Bieres allgemein und die der 1868 gegründeten Herrenhäuser Brauerei im besonderen, wobei die technische Ausstattung hierbei doch ein wenig an „Zurück in die Zukunft“ erinnerte. 

Beim anschließenden Rundgang durch die Gebäude wurden im Sudhaus die elementarsten Prozesse beim Bierbrauen erläutert: zu „Hopfen und Malz, Gott erhalt‘s“ gesellen sich gutes Wasser, Getreide, Hefe, Zucker, es wird gemischt, gekocht, gekühlt, alles nach dem Reinheitsgebot, versteht sich.

In der Abfüllanlage verblüffte die in einem Film sehr eindrucksvoll dargestellte Geschwindigkeit des Reinigens, Abfüllens und Verschließens der Flaschen.

Was wäre eine Brauereibesichtigung ohne eine anschließende Verkostung? Auch das eher unbekannte „Ice-Bier“ wurde probiert und beim kräftigen Schmalzbrot langte jeder zu. Hier waren nun die wahren BierkennerInnen aus dem Ortsverein beim Fachsimpeln unter sich und konnten in Ruhe vergleichen. Pünktlich zum Schützenfest- und Fußballbeginn schloss die „Herri“ dann hinter uns ihre Tore.

Impressionen vom Helferausflug:

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