Gestern am Küchengarten. Es war nicht einfach nur eine Demo. Es war laut. Und es war längst überfällig.
Wir waren auf der Straße gegen sexualisierte Gewalt an Frauen. Wir haben hingehört. Wir haben gesprochen. Wir haben uns verbunden.
So viele engagierte Frauen. Da war so viel berechtigte Wut. Wut über Zustände, die sich endlich ändern müssen.
Mit dabei:
Eva Bender (@evabender.spd)– unsere Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin.
Séverine Jean – unsere stellvertretende Vorsitzende der SPD Hannover.
Und Künstlerinnen wie Antonia Josefa (@katzenknoten), die Worte gefunden haben, wo andere schweigen.
Denn Schweigen ist Teil des Problems.
Der Fall um Collien Fernandes hat viele aufgerüttelt. Und Berichte zeigen:
Es geht nicht um Einzelfälle. Es geht um strukturelle Gewalt – auch im digitalen Raum.
250 Frauen aus Politik, Kultur und Wirtschaft haben deshalb einen Appell an die Bundesregierung vorgelegt. Zentrale Forderungen daraus:
– klare Strafbarkeit von sexualisierten Deepfakes
– Verbot von sogenannten „Nudify“-Apps
– bessere rechtliche Verfolgung digitaler sexualisierter Gewalt
– mehr Verantwortung und Haftung für Plattformbetreiber
– schnellere Löschung von Gewaltinhalten
– effektivere Ermittlungen und bessere Ausstattung der Behörden
– Umsetzung der Istanbul-Konvention
– Anerkennung von Femiziden im Strafrecht
- Strafbarkeitslücken schließen
– bessere Möglichkeiten zur Täterverfolgung im Netz
– ein umfassendes Gesetz gegen digitale Gewalt
Das sind konkrete Lücken im Schutz von Frauen.
Gestern hat man gemerkt, wie viele das nicht mehr hinnehmen wollen. Und dass aus dieser Wut gerade etwas entsteht, das Druck macht – organisiert, laut und nicht mehr zu ignorieren.
So muss es sein. Danke Hannover, dass wir mit etwa 2000 Engagierten gestern klare Kante gezeigt haben. Es muss sich was ändern.
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