Am 4. und 5. Mai 2012 fand in Hannover die 16. internationale Passivhaustagung statt. Mehr als 1000 Expertinnen und Experten aus aller Welt waren ins HCC gekommen, um über energieeffizientes Bauen und Modernisieren durch Passivhäuser zu debattieren. Passivhäuser werden in den unterschiedlichen Klimazonen und auch im Bereich des Nichtwohnbaus bis hin zum Krankenhausbau gebaut, die Einsparungen an Energie und damit CO2 liegen im Bereich von 80% gegenüber herkömmlichen Neubauten.

Derzeit werden durch die 40.000 weltweit existierenden Passivhäuser insgesamt 240 Millionen Euro an Energiekosten gespart. In der Region Hannover gibt es bereits mehrere Hundert Passivhäuser, in Hannover-Wettbergen entstehen derzeit im "zero:e park" insgesamt 300 Passivhäuser.

In 16 Arbeitsgruppen mit insgesamt 90 Beiträgen von Referenten standen bei der Tagung die Umsetzungen und Erfahrungen mit dem Passivhaus-Standard im Neubau und bei der Sanierung im Fokus. Unter den Teilnehmern befand sich auch Frank Straßburger, der Sprecher für Umwelt und Klimaschutz der SPD Regionsfraktion: „Wir sind in der Region Hannover auf einem guten Weg hin zu mehr Energieeffizienz, mit dem zero:e park entsteht eine von Europas größten Null-Emissions-Siedlungen und in Barsinghausen Kirchdorf soll auch im Rahmen des lokalen Klimaschutzaktionsprogramm eine Passivhaus-Siedlung entstehen. Ein wichtiger Baustein, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen ist neben dem Ausbau von regenerativen Energien auch die effiziente Nutzung von Energie.“ so Straßburger am Rande der Tagung.

Am Stand der Klimaschutzagentur Region Hannover (v.l.n.r.): Monika Dening-Müller, Detlev Christ (beide Klimaschutzagentur), Brigitte Nieße (Bündnis 90 Die Grünen), Frank Straßburger (SPD).
36. Osterfeuer der SPD Südstadt-Bult