Datum und Uhrzeit

7. Juni 2008, 11:00 – 00:00

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Ort

Treffpunkt: Nordseite des Stephansplatzes

Die SPD Südstadt-Bult lädt auch in diesem Jahr zu einer sommerlichen Fahrradtour ein. Dieses Mal wird auf dem Julius-Trip-Ring, benannt nach Hannovers erstem Gartendirektor, der Grüngürtel um die citynahen Stadtteile erkundet.

Treffpunkt ist am 7. Juni um 11:00 Uhr an der Nordseite des Stephansplatzes.

Vom Zentrum der Südstadt geht es über die Alte Bult Richtung Bischofshol, den Pferdeturm und weiter Richtung Weidetor. Unser erster Halt ist an der Waldstation. Wir fahren dann weiter über Steuerndieb in Richtung List, dort in Sichtweite des Mittellandkanals nach Westen über Vahrenwald nach Hainholz. Am Hainhölzer Bad, vor einigen Tagen als Naturbad wieder eröffnet, ist unser zweiter Stopp geplant. Weiter geht es Richtung Westen über Burg und entlang der Graft zur Wasserkunst, Leibniz’ Konstruktion der Wasserversorgung der Herrenhäuser Gärten. Nächster Halt ist bei hoffentlichen sonnigem Wetter „Gretchen“, der Biergarten auf dem Faust-Gelände in Linden-Nord, direkt an der Ihme gelegen. Von dort aus fahren wir südwärts entlang der Ihme bis zum Schnellen Graben, erreichen beim Sportleistungszentrum den Maschsee, den wir am Strandbad umrunden. Vorbei am Döhrener Turm fahren wir auf der letzten Etappe zum Vereinsheim des SV Eintracht an der Hoppenstedtstraße, wo uns ein frisch gezapftes Bier o. a. erwartet. Und - wer es mag - das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft auf Großbildleinwand.

Der „Julius-Trip-Ring“ - ein neuer citynaher Radrundweg in Hannover

Julius Trip (1857 - 1907) war in der Zeit von 1897 bis 1907 erster Stadt-Gartendirektor von Hannover. Er begründete mit seinem Amt eine eigenständige Gartenverwaltung, die bis heute Bestand hat. Während seiner Amtszeit schuf Julius Trip zahlreiche neue Gartenanlagen unterschiedlicher Art. Dazu gehörten Stadtplätze, Parkanlagen, wie der Maschpark und die Vordere Eilenriede, Friedhöfe, Spiel- und Sportplätze. Er setzte sich von Anfang an umfassend für die Pflege und Entwicklung des gesamten städtischen Grüns ein. Die Pflanzung von Straßenbäumen gehörte ebenso dazu wie die Anlage von Schul- und Kleingärten, die Gestaltung von Sckmuckplätzen und die Förderung der privaten Gartenkultur. Wenn Hannover sich heute selbstbewusst als eine „Stadt der Gärten“ bezeichnen kann, ist dieses nicht zuletzt auf den dafür prägenden Einfluss von Julius Trip zurückzuführen.

36. Osterfeuer der SPD Südstadt-Bult