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Großes Fest mit kleinem Wahlkampfauftritt

3. September 2011: Großes Fest mit kleinem Wahlkampfauftritt

Frank-Walter Steinmeier besuchte am 3.9.2011 das Kinderfest des SPD-Ortsvereins Südstadt-Bult

Wie schön, dass der Frühherbst gelegentlich sommerliche Intervalle hat. Eines bescherte vielen südstädter Kindern am 3. September ein sonniges Fest auf dem Bertha-von-Suttner-Platz und dem SPD-Ortsverein Südstadt-Bult einen gelungenen Wahlkampf-Sonnabend.

Während sich die Kleinen am Schminktisch professionell bemalen ließen oder eine Runde auf dem Rücken eines Ponys drehten, genossen die Erwachsenen zum Tässchen Kaffee und ein Stückchen selbstgebackenen Kuchen und wurden dabei auch noch politisch unterhalten.

Bei einem Kurzbesuch in Hannover machte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, einen Abstecher in die Südstadt. Die kennt er recht gut, denn er hat jahrelang mit dem damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder in der Niedersächsischen Staatskanzlei gearbeitet. In seiner kurzen, launigen Rede zauste Steinmeier die schwarz-gelben Polit-Amateure, beleuchtete Angela Merkels dauerhafte Führungsschwäche und hatte beinahe Erbarmen mit seinem Amtsnachfolger als Außenminister, Guido Westerwelle.

Gut 100 Erwachsene freuten sich über den Auftritt Steinmeiers, der sich in vielen Gesprächen als guter Zuhörer, als „Politiker zum Anfassen“ präsentierte. Ratsherr und Ratskandidat Thomas Hermann schilderte im Gespräch mit Moderator Lothar Pollähne die vielen Vorzüge des Stadtbezirks Südstadt-Bult und der Vorsitzende der SPD-Bezirksratsfraktion, Ewald Nagel, stellte die sozialdemokratische Erfolgsbilanz der vergangenen fünf Jahre vor. Beide warben eindringlich für die Stimmabgabe bei der Kommunalwahl am 11. September. Reden sie mit ihren Freunden und Nachbarn und nehmen sie sie, wenn nötig, an die Hand auf dem Weg zum Wahllokal, schlugen die beiden Spitzenkandidaten vor.

Am Ende des sommerlich warmen Nachmittags waren die meisten Akteure des SPD-Ortsvereins Südstadt-Bult erschöpft, nicht jedoch die Kinder. Die hätten gerne noch etliche Runden auf dem Ponyrücken gedreht. Aber auch Ponys brauchen gelegentlich eine Verschnaufpause. Um 17.00 Uhr durften sie den Heimweg antreten. lopo

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