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26. Januar 2021: SPD Hannover macht sich für Impf-Unterstützungskampagne für Ältere, einkommensschwächere und körperlich eingeschränkte Menschen stark

Mit einer Impf-Unterstützungskampagne will sich die SPD Hannover für impfbereite Seniorinnen und Senioren, einkommensschwächere und körperlich eingeschränkte Menschen in der Corona-Pandemie einsetzen. Die Kampagne soll eine zusätzliche Aufklärung per Brief, einen kommunalen Fahrservice zum Impfzentrum auf dem Messegelände sowie die Unterstützung beim Erwerb von medizinischen Masken für Menschen mit dem „Hannover AktivPass“ umfassen.

„Die Impfung ist einer der rettenden Anker in der Corona-Pandemie, um das Virus stark einzudämmen und den Menschen möglichst bald wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Für die Immunisierung von Millionen von Menschen benötigt es jedoch einen möglichst reibungslosen Ablauf und alle verfügbaren Kräfte, um die Menschen dabei zu unterstützen, das Vakzin, sobald es verfügbar ist, auch zu erhalten. Deshalb sollte die Stadt schnell handeln und entsprechende Maßnahmen treffen“, so die Vorsitzenden der SPD Hannover, Ulrike Strauch und Adis Ahmetovic.

Ab Februar, so sieht es der aktuelle „Impfkalender“ der Bundesregierung vor, können sich auch zu Hause lebende Menschen ab 80 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen. Viele Impfwillige stehen dabei vor dem Problem, sich einerseits nicht ausreichend informiert zu fühlen, und zugleich nicht zu wissen, wie sie gut und sicher zum Impfzentrum am Messegelände gelangen. „Wir setzen uns dafür ein, dass für die Bürgerinnen und Bürger ein kommunaler Fahrservice in Kooperation mit lokalen Taxi- oder Mobilitätsunternehmen aktiviert wird, damit Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderungen sicher transportiert und auch vor Ort unterstützt werden. Das sehen wir als bedeutenden Teil der kommunalen Daseinsvorsorge an“, sagt Ahmetovic. Eine entsprechende Zusage, Menschen per „Impftaxis“ zum Messegelände zu fahren, gibt es auch bereits von den Hilfsorganisationen. „Jede Person, die sich impfen lassen möchte, soll und muss die Gelegenheit dazu erhalten und sich keine Sorgen machen müssen“, ergänzt Strauch.

Um die Menschen über diese Möglichkeiten in Bezug auf die Impfung zu informieren, könnten darüber hinaus z. B. in Zusammenarbeit mit hanova und dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) zusätzliche Briefe zur Aufklärung an die jeweiligen Mieter*innen in Hannover verschickt werden. Ziel muss sein, möglichst viele Bürger*innen zu erreichen.

Auch die Anschaffung der vorgeschriebenen Masken (MNS) stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar, insbesondere für einkommensschwächere Menschen. Daher soll die Stadt Hannover sicherstellen, dass Bürger*innen mit geringen finanziellen Ressourcen im besten Fall kostenfrei medizinische Masken zur Verfügung gestellt bekommen. „Wir sehen es als selbstverständlichen solidarischen Akt an, dass die Stadt den Menschen hier unter die Arme greift und beispielsweise über Apotheken die MNS unbürokratisch an Berechtigte austeilen lässt“, so Ahmetovic. Der Berechtigungsnachweis könnte z. B. über den ‚Hannover AktivPass‘ erfolgen.
„Wir sind inmitten der größten Impfkampagne in der Bundesrepublik Deutschland. Je schneller dieser Kraftakt erfolgt, desto früher können wir unseren alten Alltag zurückbekommen. Daher werden wir uns weiter im Rat für die Umsetzung dieser Maßnahmen stark machen“, so Strauch und Ahmetovic abschließend.

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