Zum Inhalt springen
Zwei Personen stehen auf einer Bühne - hinter ihnen ein rotes SPD-Banner - vor ihnen ein Monitor und ein Tisch mit Laptop Foto: SPD-Ortsverein Südstadt-Bult

6. Februar 2021: Und es hat "Zoom" gemacht - digitaler Neujahrsempfang der SPD Südstadt-Bult

Bürgermeister Thomas Hermann und der Ortsvereinsvorsitzende Frank Straßburger rieben sich erstaunt die Augen, denn was sie auf ihren Bildschirmen sahen, hatten sie nicht erwartet: 58 Teilnehmer*innen am ersten digitalen Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Südstadt-Bult. Während am 6. Februar draußen die Vorboten des angekündigten großen Schneefalls eher usselige Gefühle erzeugten, war es im Theatersaal der „Hinterbühne“ geradezu gemütlich.

Der SPD-Ortsverein hatte den Saal gemietet, um einen kleinen finanziellen Beitrag für die „Hinterbühne“ in der programmfreien Zeit zu leisten, wie Frank Straßburger in seiner Begrüßung hervorhob. Begrüßen konnte er neben vielen anderen Onlinegästen Hannovers neuen Baudezernenten Thomas Vielhaber und Axel von der Ohe, den Finanz- und Ordnungsdezernenten. Auch die Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi, der Landtagsabgeordnete Stefan Politze und der SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Steffen Krach, schalteten sich der Online-Veranstaltung zu, die von Kirsten Meyer souverän geleitet und von Jan de Vries technisch vorzüglich gesteuert wurde.

Zur Einstimmung auf die Online-Diskussion blickte Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne zurück und nach vorn, dankte den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz während der Pandemie, freute sich vor allem über den Deutschen Schulpreis für die Otfried-Preußler-Schule und würdigte die Ruhe und Gelassenheit der Bürger*innen im Stadtbezirk. „Die Stimmung kann ich jeden Freitag auf dem Wochenmarkt ablesen“, so Lothar Pollähne, „und die war und ist weitgehend unaufgeregt.“

Dass Corona einen guten Teil der Diskussion bestimmen würde, war abzusehen. So stellte Peter Remm, der Vorsitzende des Wirtschaftsforums, Fragen zur Plausibilität mancher Verordnungen und monierte die manchmal fehlende Transparenz der Entscheidungswege. Ausdrücklich lobte Remm die Arbeit der Lokalpolitiker*innen: „Die sind für das Wirtschaftsforum immer ansprechbar.“

Ulrike Duffing vom „Haus der Religionen“ wollte wissen, wann es denn mit den Baumaßnahmen im „Athanasius-Haus“ weitergehe. Bürgermeister Thomas Hermann überraschte mit der Ankündigung, dass die Förderung des „Haus der Religionen“ im kommenden Jahr kräftig aufgestockt wird. Und für Julia Grunewald, die Leiterin der IGS Südstadt hatte der Bürgermeister auch eine positive Nachricht mitgebracht. Zur Linderung der Raumnöte in der Sekundarstufe II soll es eine vorübergehende Containerlösung auf dem Gelände der ehemaligen Feuerwache 3 geben.

Dort gilt es, den Prüfauftrag des Bezirksrates Südstadt-Bult abzuarbeiten und das Nutzungspotenzial für Sport und Stadtteilkultur zu erkunden. Dass eineinhalb Stunden Neujahrs-Empfang im Zoom-Meeting alles andere als langweilig sein können, hat die am 6. Februar Veranstaltung, die live aus der „Hinterbühne“ übertragen wurde, deutlich gemacht. Die Zahl der Teilnehmer*innen blieb gleichbleibend hoch. Es hat eben einfach „Zoom“ gemacht. Ein schönes Zeichen in schwierigen Zeiten. Fortsetzung folgt. posch

Vorherige Meldung: Staatliches Museum Auschwitz Birkenau - Ein Erfahrungsbericht

Nächste Meldung: Allwetter-Tischtennisplatten auf dem Stephansplatz

Alle Meldungen